Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Literaturverwaltung kompakt 5/2013

1. Softwarenachrichten

Citavi 4.1 mit vielen Fehlerkorrekturen erschienen

Nach der Veröffentlichung von Citavi 4 Ende April ist Anfang Juni die Version 4.1 herausgekommen. Mit dieser wurden insbesondere die Kinderkrankheiten von Citavi 4 behoben, was unter der Rubrik Neuigkeiten im Citavi-Support Portal die umfangreiche Auflistung der Fehlerkorrekturen beweist. Signifikant war etwa das Installationsproblem bzgl. des Pickers für Firefox und kurzfristig ein Fix-Tool bereitgestellt wurde.

Welches Supportspektrum Citavi bzw. Swiss Academic Software insgesamt bietet, hat Ulla Schmitz vor kurzem anhand eines Überblicksartikels auf der Plattform Fotoschule-Frankfurt.de kurz annotiert vorgestellt. So ist dort etwa auch der Hinweis auf den Youtube-Kanal CitaviTeam zu finden, u.a. mit einem frisch produziertem Video zur Kurzvorstellung von Citavi 4.

Mendeley mit neuem Webimporter und mehr Nutzerbindung

Anfang Juni hat Mendeley einen neuen Web Importer veröffentlicht, mit dem die Übernahme von bibliographischen Daten aus Datenbanken & Co. via Bookmarklet einfacher und komfortabler werden soll. Im Blogbeitrag zum Release heißt es unter anderem , dass das User Interface grundlegend überarbeitet und die Popup-Technik überwunden wurde, so dass es keine Konflikte mehr mit Popup-Blockern gibt. Diese Verbesserungen sollen nur der Anfang sein, weitere in den nächsten Monaten folgen:

[…] Some other features we’ll be looking at will include improved full-text download support, browser extensions, mobile support, and wider support for different sites in general. As always, we really want to hear your feedback, so leave a comment below!

Über die funktionalen Neuerungen hinaus ist Mendeley nach der Übernahme durch Elsevier besonders aktiv dabei auf die Nutzergemeinschaft zuzugehen, indem jüngst diverse Anlässe und neue Möglichkeiten des Dialogs und der Nutzerbeteiligung geboten wurden. So wurde am 12. Juni in der Londoner Firmenzentrale der „Mendeley Open Day 2013“ veranstaltet, bei dem man unter anderem die Möglichkeit hatte auch mit Elsevier-Vertretern zu sprechen – auch in Nutzung sozialer Medien sofern man nicht vor Ort war. Andy Tattersall schildert ausführlich im Weblog der SchARR Library unter dem Titel „Report from the open day at Mendeley HQ“ seine Eindrücke von der Veranstaltung. Ferner offeriert Mendeley seit kurzem einen sogenannten „Research Hub“ zum Austausch, genauer vorgestellt im Produktblog mit der Überschrift „Want to get real user feedback? Let them in.“ Wie die Nutzerbindung und Communitybildung auf ungewöhnliche, kreative Weise funktioniert bzw. befördert werden kann, zeigt etwa auch das Video „How do you say Mendeley?„.

PaperShip – eine alternative iPad/iPhone App für Mendeley

Neben der offziellen App Mendeley Lite gibt es mit dem ThirdParty-Produkt PaperShip nun eine alternative, ebenfalls kostenlose Variante zur mobilen Nutzung von Mendeley auf mobilen Endgeräten aus dem Hause Apple. Hinter PaperShip, nach dem ersten Release Ende April nun in der Version 1.3. verfügbar, steckt das französische StartUp Shazino. PaperShip ermöglicht es nicht nur mit Mendeley gespeicherte Literaturreferenzen und Volltexte mobil zu organisieren, zu annotieren etc. sondern bietet zudem über eine API-Verbindung zu Altmetric Funktionen für biblio- bzw. webometrische Analysen.

Bookends 12 bietet umfangreiche Funktionserweiterungen

Am 15. Juni hat Sonny Software die nunmehr zwölfte Version der Mac-Literaturverwaltungssoftware Bookends veröffentlicht und listet die zahlreichen Neuerungen detailliert in den Release-Notes auf. Alle an dieser Stelle aufzuzählen ist vermessen, signifikant ist, dass der Schwerpunkt auf Import-Verbesserungen und Usability gelegt wurde.

Sente in Version 6.6.(3) erschienen

Nach einer langen Beta- und Review-Zeit gibt es auch für Sente eine neue Programmversion 6.6 für das in der Basisversion kostenfreie Mac/iPad-Produkt Sente von ThirdStreetSoftware, die bereits im Mai veröffentlicht wurde. So findet man im Produkt-Weblog und in der Knowledge Base von Sente zuletzt wichtige Update-Informationen zum Umstieg auf Sente 6.6.3.

Qiqqa v55 mit einigen kleinen Verbesserungen

Ebenso Ende Mai wurde für Qiqqa eine neue Version – die 55. – herausgebracht und die vergleichsweise überschaubaren Neuerungen kurz und im Produkt-Weblog bündig benannt worden. So unterstützt Qiqqa beispielsweise ab jetzt gezieltere Suchen via Premium Felder, Kurztitel von Zeitschriften sowie gibt Warnungen bei Konflikten in der Nutzung mit Dropbox ab.

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Literaturverwaltung kompakt 4/2013

1. Softwarenachrichten

Neues von colwiz – Partnerschaft mit der ACS und mehr

Bereits Ende März diesen Jahres verkündete das Oxforder wissenschaftliche soziale Netzwerk und Literaturverwaltungsplattform colwiz, eine Entwicklungspartnerschaft mit der American Chemical Society (ACS), welche auch ein direktes Investmentengagement einer der weltgrößten Wissenschaftsorganisationen beinhaltet. Unmittelbar danach öffnete sich colwiz der „global research community“ und machte damit die Nutzung außerhalb von Großbritannien und den USA möglich. Im dazugehörigen Blogbeitrag heißt es:

Anyone can simply go to www.colwiz.com, create a free account with 2GB storage, invite colleagues and start organising their individual and collaborative research. You no longer need to wait for an invitation or an activation code.

The initial feedback from our beta community helped us bring many new features and significantly improve colwiz. We introduced cloud storage for research data and file sharing; mobile application for iPhone, iPad and Android; and significantly improved reference management and research collaboration features. Our team worked hard to create a research environment which fosters collaboration and simplifies research and we are incredibly excited to be able to share it with you today.

Colwiz positioniert sich damit als eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Literaturverwaltungsprogrammen und vor allem zu genuinen Forschungsnetzwerkplattformen wie ResearchGate und Academia.edu, welche weniger elaborierte Literaturverwaltungsfunktionen anbieten. Von diesem Selbstbewusstsein zeugt etwa der von colwiz angebotene Softwarevergleich „Compare colwiz“ mit eben genannten Webangeboten sowie mit Mendeley, Zotero und EndNote. Wie viele Anbieter möchte colwiz Interessierte zum Wechsel vom Konkurrenz- zum eigenen Produkt motivieren und dies besonders einfach gestalten. So existiert etwa ein kurzes Video explizit zum Datenimport.

Nicht nur PDFs besser organisieren – Qiqqa v53 veröffentlicht

Ebenso bereits mehr als zwei Monate zurückliegend ist der Release der aktuellen Version v53 von Qiqqa. Diese beinhaltet neben einem Bugfix zur korrekten Zusammenarbeit mit MS Word 2013 unter anderem Verbesserungen im Umgang mit PDF-Volltexten. Bereits kurze Zeit später erschien im Forum der Website DonationCoder.com ein umfangreiches, positives Qiqqa-Review des Nutzers „IanB“. Von besonderer Bedeutung ist zudem, dass es nun endlich auch ein (na klar –  englisches) Handbuch zur Nutzung von Qiqqa gibt, offenbar keine Selbstverständlichkeit.

I, Librarian jetzt besser mit mobilen Endgeräten nutzbar

Etwas jüngeren Datums ist die Veröffentlichung der Version 2.10 von Martin Kucejs freiem  Literaturverwaltungsprogramm „I, Librarian“ Anfang April:

It brings a touch-firendly version for mobile devices. Several critical bugs in the search interface of Pubmed and Pubmed Central have been fixed. If you use these repositories upgrading to 2.10 is strongly recommended.

Die Features des eher weniger bekannten Programms mit Schwerpunkt auf das Volltextmanagement gibt es selbstverständlich in einem Überblick.

Docear – neue Versionen vom WordPlugin und PDF Inspector

Auch das OpenSource- Startup Docear aus Magdeburg und Berkeley wartet mit einigen frischen Neuerungen auf. Anfang Mai wurde der PDF-Inspector zur Extraktion von Publikationstiteln aus dem Volltext in der Version 1.01 veröffentlicht. Mitte Mai folgte dann Verbesserungen am Plugin Docear4Word mit der Version 1.1 und zwei neuen Features: dem “Docear->Docear4Word”-Button und einer „suppress author“/“author-only”- Option. Einen genaueren Einblick in Konzept und Funktionalitäten von Docear4Word und PDF Inspector sowie zum „Research Paper Recommender System“ von Docear bieten vor wenigen Tagen im Produktweblog veröffentlichte Preprint-Artikel, die für die ACM/IEEE Joint Conference on Digital Libraries (JCDL) 2013 in Indianapolis eingereicht wurden.

Bookends u.a. mit verbesserter CrossRef-Zusammenarbeit

Wenn man so sagen will: „Alles neu macht der Mai“ hieß es es auch beim Mac-genuinen Literaturverwaltungstool Bookends mit dem Release der Version 11.3.7. In dieser ging es vor allem Änderungen bei CrossRef und Google Scholar bzgl. des DOI-gestützten Datenimports nachzuvollziehen. Zudem sind vor allem be- bzw. erkannte Bugs bereinigt worden.

Papers2 for Mac Version 2.6 mit erweiterter CSL-Unterstützung

Fast genau einen Monat nach dem Release von Papers 2.5, der im letzten „Kompakt-Post“ Thema war, legt Mekentosj die Version 2.6 nach. Den Release Notes ist zu entnehmen , dass abgesehen von zahlreichen Bugfixes, die Citation Style Language (CSL) die Hauptmotivation für das Update war. Es wird nun eine (deaktivierbare) Option zum automatischen Download von CSL-Styles angeboten – unter der Ausweitung des Angebots nutzbarer Zitierstile, insbesondere von Journalen der Verlage Elsevier und Taylor & Francis. (Zur Erinnerung: Da die CSL-Bibliothek Open Source ist gilt das Faktum der Nutzbarkeit tausender Zitierstile per se für alle Programme, welche die CSL verwenden bzw. unterstützen. Das werden immer mehr.)

Zotero noch besser und flexibler nutzen – RTF/ODF-Scan und Zotero Reader

Für Zotero gibt es neue ThirdParty-Projekte:

Unter dem Motto „Bringing Zotero Citations to a Word Processor Near You“ wurde Anfang Mai das AddOn „RTF/ODF-Scan for Zotero“ aus der Taufe gehoben:

RTF/ODF-Scan for Zotero is an add-on for the Zotero reference manager software that allows users to insert citation markers into any document saved as .odt (e.g. by software such as google docs or Scrivener) and then convert those into active Zotero citations. It requires Zotero, LibreOffice and the Zotero LibreOffice plugin.

Sebastian Karcher alias „adamsmith“ ist neben Frank Bennet einer der beiden Köpfe hinter dem Projekt, welches er zudem in seinem Weblog „The Zoteroist“ illustriert mit vielen Screenshots genauer vorstellt.

Der Zotero Reader soll eine App zur (passiven) Nutzung des Literaturverwaltungstools vor allem aber nicht nur auf Android-Geräten werden. Es gibt bereits eine Webdemo und eine Videotour zum Produkt, für die Entwicklung werden in einem Fundraising-Aufruf Spenden gesammelt.

Zur Erinnerung: In der Zotero-Dokumentation werden die soweit bekannten die ThirdParty-Plugins und mobilen Tools überblicksartig gelistet.

EndNote X7 für Windows veröffentlicht

Thomson Reuters hat es bereits letzte Woche angekündigt, zu Beginn dieser Woche realisiert die Veröffentlichung von EndNote X7 für Windows. (Wann es für Mac die Version nachgezogen wird ist unklar). Die offizielle EndNote-Website bietet allerhand Informationen zur Funktionalität des Produkts an sich. Einen einfacheren und schnelleren Überblick zu den Neuerungen ist jedoch auf den Webseiten der Vertriebsfirma Adept Scientific aufzufinden. Dazu zählen: „PDF Importing, Cite in Microsoft PowerPoint (only available on Windows), Category Bibliography in Cite While You Write, New Reference Types, Customisable Display, Shared Group Indicator, Improved Quick Search, Background EndNoteSync, Dual Platform Usage“. (zur deutschsprachigen Seite) Ferner kann man sich beispielsweise anhand eines vom Produktsupport erstellten offiziellen Videos einen audiovisuellen Überblick zu EndNote X7 verschaffen sowie anhand eines „Comparison Flyers“ die Entwicklung von der Version X4 zur nun aktuellen nachvollziehen.

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Literaturverwaltung kompakt 7/2012

1. Softwarenachrichten

Nun auch französisch sprechend – Citavi 3.3 released

Im neuesten Citavi-Newsletter 3/2012 wird die frische Version 3.3 vorgestellt. Die wohl auffälligste Neuerung ist die Einführung einer französischen Benutzeroberfläche. Zudem gibt es viele kleine, nützliche Verbesserungen und Fehlerkorrekturen  – sowohl bei der Dateneingabe, -bearbeitung und -ausgabe.  Citavi kann beispielsweise nun direkt mit LyX kommunizieren.

Zur detaillierten Übersicht der Verbesserungen in Citavi 3.3

Fresher – colwiz rundumerneuert

Im Rahmen der traditionellen Oxforder Fresher’s Fair, den Erstsemesterveranstaltungen der renommierten Universität, wurde  am 3. Oktober die neue Version von colwiz veröffentlicht. Im colwiz-Blog sind daher die wichtigsten funktionalen Anpassungen beschrieben:

  • An all new interface where you can see research activity from your colleagues, groups, projects, calendar, tasks and publications in one place;
  • A unified search box to search across publications, groups, projects and colleagues;
  • The ability to attach files in discussions with colleagues, and with project and group members;
  • A completely revamped Tasks application to keep track of your own to-do list, as well as to manage collaborative tasks across groups and projects. You can now also create subtasks and attach files;
  • A more intuitive and versatile publication library with improved citation manager integration for MS Word (Windows, Mac), Open Office and Libre Office;
  • Various improvements to the PDF Reader, Calendar and online Research Profile.

„Organize your facts“ – Citelighter

Eine relativ neue, bisher an dieser Stelle noch unerwähnte Literatur- und Zitatverwaltungwebsapplikation ist Citelighter. Im Herbst 2011 an den Start gegangen, reiht sich die Startup-Plattform mit Freemium-Geschäftsmodell in die Tradition von Mendeley ein. Es gibt sogar ein ähnliche Konzeptmetapher analog zu Mendeleys „Last.fm for scientists. Citelighter –  „Evernote for Education“ ist bei TechCrunch in einem ausführlichen Softwareporträt anlässlich der Zusammenarbeit mit Cengage Learning zur Realisierung der neuen  Pro Version (ab zehn Dollar im Monat) zu lesen.

„Your research simplified“ – ReadCube

In etwa zur gleichen Zeit wie Cightlighter wurde im vergangenen Jahr  ReadCube aus der Taufe gehoben. Laut eigenen Angaben wollen die Hersteller die “premier online resource for finding and working with academic information” werden und stehen damit in direkter Konkurrenz zu Plattformen wie Mendeley – und eben Citelighter. Ein sehr reflektierter Beitrag mit vielen Hintergrundifos  zu ReadCube, das uns jetzt erst richtig auffiel, ist im Juli 2012 im BMJ Development Blog erschienen. Darin findet sich u.a. auch der Hinweis auf zwei frühe Produkt-Reviewperspektiven im „Goobbledygook“-Weblog von Martin Fenner.

Bei der Vielzahl der  jüngst  neu auf den Markt kommenden Literaturverwaltungsangeboten scheint es wohl an der Zeit zu sein, die neuen „Player“ Cightlighter, colwiz, Docear,  Qiqqa und Readcube in einem speziellen  Softwarevergleich gegenüberzustellen – mit Mendeley, dem Pionier der kombinierten Systeme (Desktop- plus Webvariante) als Bezugsreferenz…  Wer macht’s? 😉

Paper Machines – eine neue  Visualisierungsextension für Zotero

Mit Paper Machines wurde eine Zotero-Erweiterung geschaffen, welche es ermöglicht die in dem Programm verwalteten bibliographischen Daten, auf verschiedene Art und Weise zu analysieren und graphisch aufzubereiten.  Bei Schmalentstroer.net gibt es bereits eine kleine Vorstellung und auch im Weblog der Robert W. Woodruff Library wird in einem (Teil-)Beitrag gezeigt, was man alles mit dem AddOn anstellen kann.

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Literaturverwaltung kompakt 5/2012

1. Softwarenachrichten

Neues Premium-Angebot – Mendeley für Teams

Mendeley bietet mit „Team Plans“ seit kurzem eine neue kostenpflichtige Premium-Nutzungsvariante an. Diese richtet sich an Arbeits- bzw. Forschungsgruppen, welche viele Volltextdokumente in den unterschiedlichsten Literaturlisten bzw. Arbeitskontexten kollaborativ einpflegen und nutzen wollen. Die Kosten sind flexibel abhängig von der Teamgröße und beginnen mit 49 Euro pro Monat bei fünf Teammitgliedern (Base plan). Neben der Möglichkeit unbegrenzt viele private Gruppen anzulegen wird auch unbegrenzter Webspace für Dokumente offeriert. Hinzu kommt bevorzugter Support.

Neue Version von Sente kurz vor der Veröffentlichung

Es dauert wohl nicht mehr lange und die Version 6.6 des Mac-Literaturverwaltungsprogramms Sente sowie die dazugehörige iPad-Variante werden erscheinen. In einer Ankündigung im Sente-Weblog gibt es bereits einiges zu den entwickelten Neuerungen zu lesen.

Moodley – Literaturlisten von Mendeley in Moodle einbinden

Das Lehr- und Lernmanagemtsystem Moodle bietet out of the box keine Literaturverwaltungsoptionen und damit keine Möglichkeit Literaturlisten zu erstellen und zu teilen.  Einzelne Initiativen und Projekte versuchen daher die Verbindung von Moodle mit etablierten Literaturverwaltungsprogrammen. Einschlägig ist bzw. war hier das britische Telstar-Projekt von 2009/10, welches Moodle und RefWorks zusammenbrachte. Die an der Universität von Cadiz angesiedelte R&D Foundation for Open Software (Fundación I+D del Software Libre) hat inzwischen mit Moodley eine Brücke zu Mendeley gebaut:

Moodley is a tool that provides an environment where teachers can offer their students scientific literature in their courses. Moodley provides a tool for extracting, annotating, and visualising literature directly from a Moodle Activity.

ResearchGate launcht RG Score

Das wissenschaftliche Soziale Netzwerk ResearchGate aus Berlin will mit dem RG Score auf der Plattform eine alternative Reputationsmessung zum klassischen Journal Impact Factor etablieren. In das Ranking werden (fast) alle Netzwerkaktivitäten, von der Beteiligung an Diskussionen bis hin zur Einstellung und Teilen von Volltexten berücksichtigt. Die  persönliche wie kollaborative Literaturverwaltung in Form der Pflege von Literaturlisten ist in ResearchGate damit schon als Prozess ebenso ruhmesrelevant. Ulrich Herb hat  in seinem Weblog Scinoptica dem RG Score einen Beitrag gewidmet. In der Neuen Zürcher Zeitung findet sich außerdem ein Interview mit dem CEO Ijad Madisch zum Thema.

2. Communitynachrichten

Bücher-Flohmarkt mit Citavi
Sicherlich auch eine gute Idee für Studierende, die ihre gebrauchten Lehrbücher wieder zu Geld machen möchten. Ulla Schmitz vom „Bloghandbuch @ Newsletter Fotografie“ erklärt in ihrem Beitrag „Bücher-Flohmarkt mit Citavi„, wie man das Literaturverwaltungsprogramm verwenden kann, um gebrauchte Bücher zu verkaufen.

Lehrvideo zum Arbeiten mit Zotero

Eines der neuesten Videobeiträge zu Sinn und Zweck von Literaturverwaltungsprogrammen, in diesem Fall eine Kurzvorstellung von Zotero, stammt von Prof Dr. Martin Gertler. Der konkrete Youtube-Beitrag ist Bestandteil eines mehrteiligen Video-Tutorials zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Literaturverwaltung & Bibliotheken als Sessionthema auf der Unkonferenz frei<tag> 2012

Im Rahmen von frei<tag> 2012, die Unkonferenz fand am 17. August im Schaufenster der FH Potsdam statt, diskutierten die Teilnehmenden unter anderem in einer Session über den Einfluss von Literaturverwaltungssoftware auf die bibliothekarische Arbeit  – vgl. den Sessionvorschlag im LIBREAS. Weblog. Zur Session, das Thema Literaturverwaltung wurde mit der Diskussion von Lars Müllers Thesen zu Informationskompetenz verknüpft, existiert bereits eine Etherpad-Mitschrift (vornehmlich geleistet von Dörte Böhner) sowie eine kleine Nachlese von Liane Haensch alias Lesewolke im Rahmen ihres Konferenzberichtes. Ein längerer Beitrag für dieses Blog ist in Planung.

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Refworks – auf Deutsch erklärt

Refworks hat für sein Literaturverwaltungsprogramm inzwischen 25 kleine Tutorials auf Deutsch herausgebracht, die als Hilfestellung für die Nutzung des Programms dienen sollen. In Ihnen sollen Tipps & Tricks für die Arbeit mit dieser Applikation vermittelt werden.

Interessant für mich – für die eingefleischen Refwork-Cracks ist die Tatsache wohl kaum neu – ist, dass Refworks auch über mobile Endgeräte funktioniert.

 

Dörte Böhner

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Softwarevergleichsartikel in ISTL

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Issues in Science and Technology Librarianship enthält einen kurzen Artikel mit dem Titel „Reference Management Software: a Comparative Analysis of Four Products“ (via @thapke). Ron Gilmour und Laura Cobus-Kuo von der Ithaca College Library beginnen den Text mit den gewagten Aussagen: „Reference management is one of the most complicated aspects of being a researcher. The tedium of formatting references based on a variety of citation styles has made the reference manager (RM) an essential tool for scholars at all levels.“ Nun gut, das sei mal dahingestellt, denn im Grunde handelt es sich bei dem Artikel einfach nur um einen Vergleich der (anscheinend recht willkürlich ausgewählten) Systeme CiteULike, RefWorks, Zotero und Mendeley.

Genauer gesagt haben Gilmour und Cobus-Kuo den Import von bibliographischen Daten aus verschiedenen Retrievalsystemen und deren Ausgabe in verschiedenen Zitierstilen getestet. Enttäuschend ist dabei der geringe Umfang der Stichprobe (jeweils 2 Datensätze aus 7 Datenbanken, also gerade einmal 14 Datensätze) sowie die Tatsache, daß die Daten nach der Übernahme aus den Datenbanken nicht bereinigt worden sind (d.h. Zitierfehler können bereits auf fehlerhaftem Import beruhen).

Interessant hingegen ist der Versuch, die Zitierqualität zu quantifizieren: Der Autor und die Autorin schlagen die Kennzahlen „total errors (E)“, „errors per citation (E/N)“ und „number of error-free citations (P)“ vor (wobei für die abschließende Bewertung der Systeme doch wieder „an admittedly subjective rating“ in einer 5-Punkte-Skala verwendet wird – Sieger ist hier übrigens Mendeley). Und es ist natürlich allgemein immer begrüßenswert, wenn über Literaturverwaltungssysteme in einer bibliothekarischen Fachzeitschrift geschrieben wird.

Martin de la Iglesia

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Literaturverwaltung neu gemacht – Eine kleine Zusammenstellung aktueller Softwareentwicklungen (Teil 1)

Der Frühling ist da! Der Beginn dieser Jahreszeit wird bekanntlich oft dafür genutzt auf die eine oder andere Art und Form im wahrsten Sinne des Wortes „Klar Schiff“ zu machen. Auf die Weise von „Literaturverwaltung & Bibliotheken“ heißt es an dieser Stelle zu sichten, zu ordnen und zusammenzufassen, welche Entwicklungen und Neuerungen sich die Literaturverwaltungssoftwareschmieden in der letzten Zeit haben einfallen lassen. Auf geht’s zum 1. Teil – mit den (kommerziellen) Stand Alone-Programmen und den lizenzpflichtigen, halboffenen Webapplikationen!

Geschlossene, lokale Systeme – Mac im Kommen

Die auf diesem Sektor wohl prägnantesten Neuerungen kamen von der Swiss Academic  Software GmbH und ihrem Produkt Citavi. Am 11. März kam, ein entsprechender Newsletter heraus, aus dem man u.a. erfuhr:

Und während nicht wenige Leute auf die Mac -Version von Citavi warten – der verantwortliche Entwickler Matthias Steffens bezog bekanntlich im Dezember 2010 in einer exklusiven Mitteilung dazu Stellung – bringt die niederländische Firma Mekentosj die Version 2.0 ihrer ausschließlich für den Mac erhältlichen Literaturverwaltungssoftware Papers auf den Markt. Erste, unverkennbar euphorische Test-Eindrücke schrieb Martin Fenner am Tag des Release (8. März)  in seinem Weblog Gobbledygook unter der Überschrift auf. (Vgl. auch die Kommentare)

Bei EndNote gab es kleinere Updates: Die Version X4.0.2 für Windows und Mac gibt es seit Ende Januar bzw. Anfang Februar diesen Jahres.  Hier ging es insbes. um die Verbesserung der CiteWhileYouWrite-Funktion respektive um die Optimierung der  Zusammenarbeit mit Textverarbeitungsprogrammen (v.a. MS Word) .

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  • Analysis of Differential Synchronisation's Energy Consumption on Mobile Devices
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