Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich

Den umfassenden Überblick der TUM gibts jetzt auch auf Englisch und Französisch (nicht aktualisierte Version 2012)

Comparaison de programmes de gestion de références

Comparison of Reference Management Software

Jana Votteler

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TUHH Bibliotheksblog über Literaturverwaltungsprogramme

Neulich widmete sich Beate Rajski im TUHH Bibliotheksblog dem Thema „Literaturverwaltungsprogramme im Überblick„. In diesem Blogpost werden die Systeme Citavi, Zotero und Mendeley empfohlen, sowie die Konsultation des (aktuellen und schön übersichtlichen,) ebenfalls „Literaturverwaltungsprogramme im Überblick“ betitelten PDFs der SLUB Dresden. Schade: Weder in Harburg noch in Dresden scheint man meine persönlichen Favoriten BibSonomy und JabRef für erwähnenswert zu halten. JabRef wird immerhin auf einer anderen Webseite der TUB HH erwähnt (sowie von Bernhard Tempel in einem Kommentar zu besagtem Blogpost), einschließlich des JabRef-GVK-Plugins. Dieses Plugin kannte ich auch noch nicht und ich habe es bislang nicht ausprobiert, glaube zudem, dass die Schnittmenge aus GVK- und JabRef-Nutzerinnen und -Nutzern eine äußerst kleine sein dürfte, begrüße aber grundsätzlich Entwicklungsbemühungen, die eine verbesserte Interoperabilität von Literaturverwaltungssystemen und OPACs zum Ziel haben.

Martin de la Iglesia

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1.000 Antworten auf die Frage: Literaturverwaltung — Was benutzen Sie, was brauchen Sie?

Vor drei Monaten war u.a. hier im Blog die Umfrage der TIB/UB Hannover zum Thema Literaturverwaltung angekündigt worden. Herausgekommen ist ein Einblick in die aktuellen Kenntnisse und Bedürfnisse von Literaturverwaltungs-Benutzern, der seinesgleichen sucht. Es sind nicht weniger als 1.000 Antworten eingegangen. Die Rohdaten der Antworten finden Sie hier; eine interaktive HTML-Seite, um ad hoc eigene Filtersets auszuprobieren, hier. Ich freue mich über jede Auswertung oder Darstellung der Daten durch interessierte Dritte!

In diesem Artikel will ich mich darauf beschränken, naheliegende Fragen zum Datenmaterial zu beantworten, sowie einige erste Hinweise auf interessante Zusammenhänge insbesondere zwischen Fächerzugehörigkeit und Literaturverwaltungs-Kenntnissen bzw. -Wünschen zu geben. Ich bitte um Fragen, Kritik und Ergänzungen.

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Citavi, Endnote, RefWorks, Zotero und Co. — Was benutzen Sie, was brauchen Sie?

Die TIB/UB Hannover hat gerade eine Umfrage zum Thema Literaturverwaltung gestartet. Bitte nehmt / nehmen Sie teil. Es ist nämlich gar nicht so leicht herauszufinden, wer welche Literaturverwaltung benutzt, welche Features geschätzt oder vermisst werden, und wie man die Leute (insbesondere aus Sicht einer Bibliothek) dabei am besten unterstützen kann.
Als Verfechter von Open Data werden wir alle Umfrageergebnisse natürlich frei zur Verfügung stellen. (U.a. als CSV-Datei.) Bei den Benutzerkonten der TIB/UB auf Facebook und Twitter wird von der Bekanntgabe der Ergebnisse zu erfahren sein, dort sollen die Ergebnisse natürlich auch mit der Community diskutiert werden. Und, versprochen: Alle wichtigen neuen Diskussionsstränge und Einsichten werden wir ganz zum Schluß in diesem Blog hier verlinken und zusammenfassen!
http://www.tib.uni-hannover.de/de/aktuelles/aktuell/newsdetail/article/citavi-endnote-zotero-und-co/1.html

Disclaimer: Ich bin Mitarbeiter der TIB/UB Hannover und Autor der Umfrage.

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Bessere Publikationslisten mit OpenScholar

Gestern berichtete wisspub.net von OpenScholar, einem relativ neuen Content Management System auf der Basis von Drupal. OpenScholar ist speziell auf das einfache Erstellen persönlicher Homepages von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgerichtet, und ein typischer Bestandteil derartiger Webseiten ist natürlich eine Publikationsliste. Der (literaturverwaltungstechnische) Clou daran ist, dass OpenScholar die bibliographischen Metadaten aus einer solchen Publikationsliste in den Formaten BibTeX, EndNote und COinS bereithält. Wenn sich also Systeme wie OpenScholar durchsetzen, dürfen sich Nutzerinnen und Nutzer von Literaturverwaltungssystemen künftig über noch mehr interoperable Metadaten freuen. Die Beteiligung von Bibliotheken an derartigen Entwicklungen wäre begrüßenswert, sind doch Publikationslisten deren ureigenster Bereich.

Martin de la Iglesia

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Hochschulbibliographie interoperabel

Bereits letzte Woche erschien das 293. Heft der „Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft“. Unter dem Titel „Hochschulbibliographie interoperabel – Konzeption und Entwicklung eines Dienstes für Wissenschaft, Forschung und Hochschulverwaltung am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum“ geht Veronika Josenhans darin u.a. den Fragen nach, ob ein Literaturverwaltungssystem für die Eingabe von Publikationsdaten in eine Hochschulbibliographie geeignet ist, warum sich die RUB für Citavi entschieden hat, und wie sich die Metadaten aus der Bochumer Hochschulbibliographie wieder in Literaturverwaltungssysteme exportieren lassen – für Literaturverwaltungsinteressierte also eine durchaus spannende Lektüre.

Martin de la Iglesia

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Im Erscheinen – Studie zu Services für Literaturverwaltung in US-amerikanischen Bibliotheken

In der kommenden Ausgabe 2/2011 des Emerald-Fachblattes Reference Services Review erscheint von Howard Stephen McMinn (Science and Technology Librarian an der Iowa State University) der Artikel „Library Support of Bibliographic Management Tools: A Review“.  Aus dem bereits zur Verfügung stehenden (EarlyCite-)Abstract sind bereits einige Dinge abzulesen, aus meiner Sicht nicht nur positive sondern auch gleichwohl bedenkliche.

Es ist zunächst einmal sehr erfreulich, dass es nun eine weitere systematische Studie zu den Aktivitäten von Bibliotheken im Bereich Literaturverwaltung gibt bzw. geben wird. So informiert der Beitrag über die Situation an einer großen Anzahl von ARL-Bibliotheken, insgesamt 111. Dazu führte McMinn eine systematische Analyse von deren Websites  und der dort aufzufindenden Informationen zur Unterstützung der Nutzung von Literaturverwaltungssoftware – insbes. EndNote und RefWorks – durch. Vom  methodologischen Ansatz ähnelt die Studie dabei offensichtlich derer in meiner Magisterarbeit mit der Untersuchung von 109 deutschen Bibliothekshomepages. So könnte der Artikel eine wahre Bereicherung für die weitere theoretische Durchdringung des Themas darstellen. Jedoch – ohne den Artikel gelesen zu haben, noch ist es ja nicht möglich – verringert sich der Mehrwert der Studie drastisch durch den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie wurde bereits 2009 durchgeführt, erscheint aber erst jetzt – im Frühjahr 2011. Die gewählte, exklusive Publikations bzw. Distributionsform –  Beitrag in einem kommerziellen Verlagsjournal mit langem (?) Review-Prozess – wirkt sich hier objektiv negativ aus. Websites, nat. auch bibliothekarische, verändern sich schnell. Die Dynamik wächst nicht zuletzt angesichts der zunehmenden Integration von Web 2.0-Funktionen. Die Gefahr ist groß bzw. man kann mit großer Sicherheit vorhersagen, dass die Studienergebnisse veraltet und damit kaum mehr nachvollziehbar sind. Schade, der Autor hat die Chance auf (größtmögliche) Aktualität vertan, die durch Open Access bzw. einem Preprint möglich gewesen wäre. Selbst auf seinen Weblogs (Scholarly Communication News, Re-Engineering Libraries sowie HSM Reflections on LIS/LIfe) ist kein, geschweige denn ein zeitnaher Hinweis auf die Durchführung der Studie, oder von ersten Ergebnisse zu lesen.  Ob der „Volltext“ diesen ersten eher ernüchternden Eindruck wettmacht, bleibt abzuwarten…

Matti Stöhr

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Literaturverwaltung im Campusradio

Eine schöne, unkonventionelle  wie nachahmenswerte Variante  über Literaturverwaltung (mit Citavi) und entsprechende UB-Services – insbes. Einführungskurse – zu informieren, wird in Ostwestfalen praktiziert.  Hertz 87,9, das Campusradio für Bielefeld brachte im Rahmen der Morgensendung des 1. Februar ein kleines Feature.  Leider kann man diese wohl nicht mehr nachhören, oder etwa doch?

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Kurse zur Literaturverwaltung für Schülerinnen und Schüler an der UB Bamberg

Am 3. März führt die AG Informationskompetenz im Bibliotheksverbund Bayern zusammen mit der Universitätsbibliothek Augsburg den Workshop „Standards der Vermittlung von Informationskompetenz für Schülerinnen und Schüler an wissenschaftlichen Bibliotheken“ durch. Das Programm sieht einen Beitrag über eine besondere bibliothekarische Schulungsaktivität vor, welche mir bis dato nicht bekannt / ohne Beispiel war:

Barbara Hirschmann:
Konzepte für P-Seminare und Kurse zur Literaturverwaltung für Schülerinnen und Schüler – erste Erfahrungen der UB Bamberg

In der Hoffnung das es auch einen öffentlich sichtbaren Bericht geben wird – allen Workshop-TeilnehmerInnen ist eine anregende Veranstaltung gewünscht.

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LaTeX contra BibTeX?

Die Ankündigung, dass das Rechenzentrum einer Universität eine LaTeX-Dokumentvorlage für Abschlussarbeiten erstellt hat und diese den Studierenden vorstellen möchte, scheint zunächst einmal nichts mit Literaturverwaltung und Bibliotheken zu tun zu haben. Schließlich sind Services rund um Textsatzprogramme nun wirklich nicht Aufgabe der Bibliotheken. Oder etwa doch?

Gerade LaTeX sollte dann zum Thema für Bibliotheken werden, wenn man sich mit bibliothekarischen Dienstleistungen rund um BibTeX-basierte Literaturverwaltung beschäftigt. Zwar lässt sich BibTeX auch ohne LaTeX als Speicherformat für bibliographische Metadaten verwenden, doch wird es oft mit dem Ziel der Einbindung in LaTeX-Dokumente gewählt. Das mindeste, was man als Literaturverwaltungsexperte oder -expertin wissen sollte, ist, wie man aus den verschiedenen Literaturverwaltungssystemen heraus korrekten, für die LaTeX-Verwendung geeigneten BibTeX-Code erzeugen kann. (Was manchmal trickreich sein kann, z.B. wenn in einem gewissen System keine BibTeX-Keys automatisch vergeben werden…)

Darüber hinaus wird es schwierig, den Zuständigkeitsbereich der Bibliotheken abzugrenzen: Sollte man in Schulungen zum Thema Literaturverwaltung (bzw. speziell zu BibTeX) zeigen, wie BibTeX-Daten in LaTeX-Dokumenten eingebettet werden? Wie der \bibliography-Befehl funktioniert? Wie diese Funktionalität in verschiedenen GUI-Anwendungen implementiert ist? Welche Möglichkeiten es gibt, BibTeX-Styles zu bearbeiten und zu erstellen?

In meinen eigenen (wenigen) BibTeX-Schulungen hatte ich den Eindruck, dass es um die LaTeX-Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer höchst unterschiedlich bestellt war, so dass einigen mit einer allgemeinen LaTeX-Einführung vielleicht besser gedient gewesen wäre, während für andere die grundlegenden BibTeX-Funktionalitäten ein alter Hut und nur die konkreten BibTeX-basierten Literaturverwaltungsprogramme interessant waren. Ich selbst habe also keine rechte Lösung für die optimale Vermittlung von BibTeX-Literaturverwaltungskenntnissen gefunden, würde mich aber freuen, in den Kommentaren zu erfahren, wie das anderswo gehandhabt wird.

Martin de la Iglesia

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