Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Auftakt im April: Virtueller Zotero Stammtisch

Im Rahmen des Literaturverwaltungsaustauschs am Randes des Bibliothekskongresses – bald dazu mehr – wurde die Initiierung einer regelmäßigen ortsunabhängige Runde zum Austausch über und kooperativer Serviceunterstützung für Zotero, dessen Nutzung und Weiterentwicklung abgesprochen. Der Virtuelle Zotero Stammtisch soll vor allem ein Forum sein, Personen, welche sich in Bibliotheken und anderen Informationsrichtungen, mit Zotero beschäftigen (wollen) und die Unterstützung der Software auf eine breitere, koordinierte Basis stellen wollen, für einen regelmäßigen Austausch und Kollaboration zusammenzubringen. Darüber hinaus sind auch EntwicklerInnen und AnwenderInnen aus der deutschsprachigen Zotero-Community herzlich willkommen!

Mögliche Themen und Anknüpfungspunkte sowie mögliche zukünftige Aktivitäten gibt es reichlich:

  1. Schulungskonzepte und [Mantel-]Schulungsskript(e)
  2. Zotero-Doku
  3. Zitierstilherstellung mit CSL als Service für Institute, Fakultäten etc.
  4. Möglichkeiten und Grenzen der Wissensorganisation mit bzw. in Zotero – ggf. in Kombi mit anderen Tools
  5. Funktionale Weiterentwicklung unter bibl. Beteiligung – Stichwort: Personenidentifikation via Normdaten u.a. Identifiern (GND, ORCID etc.)
  6. Intensivtests, Vergleiche von Third-Party-Apps für Zotero – z.B. PaperShip; Aziz, Lite!; Zed …
  7. Screencasts
  8. Deutsche Version des im Aufbau befindlichen Zotero Buches: https://zotero-manual.github.io/zotero-manual/
  9. Austausch über das Zurverfügung stellen von unseren eigenen bibliothekarisch-bibliographischen Metadaten
  10. Wünsche von (deutschsprachigen) Datenbanken, Webseiten für eine bessere Zotero-Einbindung (Zotero-translators)
  …

Der 1. Virtuelle Zotero Stammtisch, realisiert mit Adobe-Connect über das DFN-Netzwerk, wird nun ganz bald in der zweiten Aprilhälfte stattfinden. Dazu sei an dieser Stelle herzlich eingeladen! Zur Terminfindung um möglichst vielen das Beisein zu ermöglichen, wurde von Philipp Zumstein eine kleine Umfrage angelegt – mit Terminvarianten für den 18., 20. und 21. April. Sie ist zu finden unter: https://terminplaner2.dfn.de/foodle/1-Virtueller-Zotero-Stammtisch-56fbf. Bitte beteiligen Sie sich bis spätestens 12. April. Daraufhin wird dann an dieser Stelle der ausgewählte Termin bekanntgegeben. Wir freuen uns auf alle Interessierten.

Matti Stöhr

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Zotero kritisch-konstruktiv bei Infobib diskutiert – Vorschlag zum persönlichen Austausch in Leipzig und Stuttgart!

Im Weblog Infobib entspinnt sich seit einigen Tagen in den Kommentaren des Beitrags Das Zotero-Problem von Christian Hauschke eine anregende, spannende Diskussion zu den Vor- und Nachteilen von Zotero, insbesondere  im Vergleich zu Citavi. Jürgen Fenn schlägt zudem in seinem in den Blogs Schneeschmelze sowie TeX & Friends veröffentlichten Statement die Brücke zur kritischen Kommentardiskussion zum c’t-Artikel Abrufbares Wissen. Einfache Wege zu einer persönlichen BibTeX-Literaturdatedatenbank hin. In der Debatte geht es auch um die wichtige Frage, welche bzw. welches Spektrum von Tools zur Literaturverwaltung von Bibliotheken inwiefern unterstützt werden und/oder unterstützt werden sollten. An dieser Stelle möchte ich zum ersten dazu ermuntern, mitzudiskutieren. Zum zweiten möchte ich meinen Vorschlag am Ende dieses Kommentars besonders hervorheben:

Die angefangene Diskussion – ich bin auf weitere Beiträge gespannt – nehme ich zum Anlass für folgenden Vorschlag: Es gibt in den nächsten Monaten mit dem Bibliothekskongress in Leipzig [14.-17. März] sowie der InetBib-Tagung in Stuttgart [10.-12. Februar] mindestens zwei Möglichkeiten des persönlichen Austauschs. Ich werde in Leipzig definitiv sein, in Stuttgart wahrscheinlich. Wer hat Lust die gestellten und noch kommenden Fragen und Probleme in diesen Rahmen zu erörtern – zum Beispiel in einer längeren Pause vom offiziellen Programm oder danach an einem Abend beim Essen? Ich würde das dann koordinieren und organisieren… […]

Bitte melden! 🙂

Matti Stöhr

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Die Zukunft geisteswissenschaftlichen Bibliographierens in der Diskussion

Am vergangenen Freitag, den 26.06.2015, fand in München an der Bayerischen Staatsbibliothek mit dem Titel „Kollaboration. Interaktion. Die Zukunft geisteswissenschaftlichen Bibliographierens“ eine Podiumsdiskussion statt, zu welchem ursprünglich anlässlich der geplanten Freischaltung einer neuen kollaborativ gepflegten Bibliographie zur Geschichtsdidaktik geladen wurde. Aus dem Ankündigungstext:

„Zettelkataloge waren gestern. Ebenso die vom Wissenschaftler auf der eigenen Festplatte gehegten Literaturlisten. Gerade im Kernbereich wissenschaftlichen Arbeitens, beim Bibliographieren, gibt es gute Gründe für den Umstieg auf gemeinschaftliches, vernetztes Arbeiten. Infrastrukturdienstleistungen werden vereinfacht, indem umständliche abfragebasierte Ajournierungen fachwissenschaftlicher Datenbanken entfallen – insbesondere aber liegen diese Gründe auf der Ebene des einzelnen Forschers: Zeitgemäße Netztechnik gestaltet nicht nur die Verwaltung seiner eigenen Literaturlisten effizienter, sie erlaubt das gegenseitige Profitieren von der Arbeit des anderen. Eine klassische Win-Win-Situation.

Wie ist der technische Status Quo beim kollaborativen Bibliographieren? Wie können aber auch mehr Wissenschaftler zur Partizipation gebracht werden? Und wie wird die Entwicklung weitergehen – wie werden Geisteswissenschaftler in Zukunft bibliographieren?“

Zu oben skizzierten und weiteren Fragen diskutierten in der von Dr. Lilian Landes (BSB, Zentrum für Elektronisches Publizieren) moderierten Veranstaltung:

  • Lambert Heller (Open Science Lab, TIB Hannover)
  • Matti Stöhr (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
  • Prof. Dr. Marko Demantowsky (PH FHNW / Universität Basel)
  • Dr. Franziska Heimburger (EHESS Paris)
  • Prof. Dr. Markus Bernhardt (Universität Duisburg-Essen)

Ort und Podiumszusammensetzung kamen nicht von ungefähr, denn der „Index Didactorum“ (Twitteraccount!) bzw. die RCBHE – RESEARCH COLLABORATIVE BIBLIOGRAPHY OF HISTORY EDUCATION ist ein Kooperationsprojekt:

und wird auf der Basis des Literaturverwaltungstools Zotero in Verbindung mit dem Content Management System Typo3 umgesetzt. Der Launch wurde jedoch aus technischen Gründen auf den September verschoben:

Unabhängig davon, dass es lediglich ein kleines Preview zur Bibliographie geben konnte, gab es auf der Basis von fundierten Eingansstatements aller Beteiligten einen lebendigen, teils auch recht kontroversen Austausch. Dreh- und Angelpunkte waren hier die Herausforderungen in der Etablierung von kollaborativen Workflows (Anreizsysteme!).

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet. Der Mitschnitt wird demnächst auf L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, veröffentlicht.

Bereits einsehbar hingegen sind die Folien meines Eingangsstatemens, mit Inputs zu a) den funktionalen Status Quo und Trends von Tools zur Literaturverwaltung bzw. „Research Management“sowie b) zur prekären Situation der national bedeutsamen Geschichtsbibliographien:

Matti Stöhr

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Workshop „Wissensorganisation ist ein Programm“ – eine Nachlese

Sowohl objektiv als auch gefühlt ist es schon eine ganze Weile her: Anfang Juni 2013 fand ein von Literaturwissenschaftlern konzipierter, aber interdisziplinär angelegter Workshop zum Thema „Wissensorganisation ist ein Programm“ an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Zentrale Fragestellungen waren:

  • Wie wird Wissen durch Programme strukturiert?
  • Welche Konzepte von Wissen lassen sich an der Gestaltung der Programme (Funktionen, Nutzerführung usw.) ablesen?
  • Welcher Wissensform oder welchen Wissensformen entspringen die Programme selbst?

Die Ankündigung zur Veranstaltung wurde auch auf dieser Plattform in diesem expliziten Post veröffentlicht. Ich war am Workshop vor allem mit einem Input zur Marktvielfalt und dem funktionalen Status Quo von Literaturverwaltungstools vertreten. In guter Erinnerung habe ich den anregenden, auch kontroversen Austausch zur Analyse und Bewertung der Wissenskonzepte in derartigen Tools. Noch viel deutlicher als vor knapp anderthalb Jahren bin ich der Überzeugung, dass man mit Blick auf die funktionalen Entwicklungen vielmehr von Research Management Tools sprechen sollte. Auch eine intensive (wissenschaftskommunikations-)theoretische Ausseinandersetzung scheint mir immer wichtiger zu werden. Ein kontinuierlicher, nachfolgender (öffentlicher) Austausch hat sich durch die Verpflichtungen der TeilnehmerInnen, inkl. mir, leider nicht richtig realisieren lassen.  Umso schöner ist es, dass es trotz einigem zeitlichen Abstand, inzwischen einen anregenden Ergebnisbericht zur Veranstaltung gibt. Diesen haben Claus-Michael Schlesinger (Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, PhD-Net Das Wissen der Literatur ), Björn Märtin (BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG, iversity GmbH, PhD-Net Das Wissen der Literatur ), Christian Thomas (BBAW/Deutsches Textarchiv, CLARIN-D, Einstein-Zirkel Digital Humanities Berlin), Mirus Fitzner (Universität der Künste, Berlin) dankenswerterweise verfasst. Eine zentrale, auf nicht wenige Kontexte übertragbare, Erkenntnis war:

Offenheit ist deshalb eine wichtige Anforderung an Software. Sowohl die Analyse
und wissensorientierte Rezensionen von Software als auch eine auf Sicherheit,
Beständigkeit und Flexibilität ausgelegte Verwaltung von Daten sind darauf
angewiesen, dass Daten portierbar und Algorithmen für die Analyse und besten-
falls für Weiterentwicklungen zugänglich sind.

Das ist unverkennbar ein Plädoyer für Open Source und (Linked) Open Data aus literatur- bzw. kulturwissenschaftlicher Perspektive. Auf dieser kann und sollte man den Gesprächsfaden wieder aufnehmen.

Matti Stöhr

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„Wünsch dir was“-Runde zur Literaturverwaltung auf dem 7. Bibcamp in Potsdam

Liane Haensch hat gestern in einem kurzen Beitrag in ihrem Weblog Lesewolke die Session zur Literaturverwaltung auf dem diesjährigen Bibcamp (Twitter: #bib7), welches am vergangenen Wochenende in Potsdam stattfand, zusammengefasst. Dort wurden vor allem Wünsche und Anforderungen thematisiert, die aus Sicht der Anwesenden bis dato kein einschlägiges Produkt nicht oder nicht zufriedenstellend lösen konnte.  Ich persönlich wäre gerne selbst dabei gewesen, bin aber erst später auf dem Campusgelände der FH erschienen. So kann ich nur auf Grundlage der nachträglichen Berichte und Gespräche kommentieren.

Die Erkenntnis, dass „dass die Ansprüche an eine Software sehr unterschiedlich sein können und stark vom persönlichen Arbeitsstil abhängen“, ist nicht wirklich neu und so verwundert es nicht, dass ein Wunschspektrum von ganz allgemeiner, grundsätzlicher Natur bis hin zu Detailfeatures thematisiert wurde. So sollen sich Literaturverwaltungstools etwa stärker als weitgehend unsichtbare Begleiter in den wissenschaftlichen Schreib- bzw. Arbeitsprozess integrieren lassen, aber auf der anderen Seite auch gezielte manuelle Eingriffe, etwa unterstützende Visualisierungen von Feldelementen, ermöglichen. Als eine große Herausforderung wurde die Qualität von Datenimporten bzw. vom Datenaustausch zwischen den Tools angesprochen und als einen Lösungsansatz die Anbindung zu (bibliothekarischen) Datenbanken zur Normierung / Normalisierung von Datensatzelementen ins Feld geführt.

Eine solche „Wünsch dir was“-Diskussion ist etwas heikel, tendiert diese oft dazu an dem kurz- und mittelfristig Machbaren vorbeizugehen. Man denke nur an die vielen unrealisierten Feature-Requests auf den Webplattformen der verschiedenen Anbieter. Die Entwicklungsteams müssen ganz klar Prioritäten setzen.

Ich glaube, dass ein noch zu wenig genutztes Potential besteht, dass sich Bibliotheken und Bibliothekare in der Weiterentwicklung der Tools mit ihren Dienstleistungen – insbesondere Normdateien im Kontext von (Linked) Library Open Data – einbringen bzw. eingebracht werden. Kurzum: Eine pragmatische, fachliche Kanalisierung der „Wünsch dir was-Diskussion“ hinsichtlich Wege und Möglichkeiten wie bibliothekarische Ressourcen zu welchem Zweck in die Software- bzw. Featureentwicklung Eingang finden können und sollten, ist notwendig. Die Sensibilisierung der Anbieter für die Erweiterung Ihrer Datenmodelle um beliebig wiederholbare Felder für verschiedene Persistent-Identifier unabhängig vom Dokument- bzw. Publikationstyp – bei Zotero sind DOI’s zum Beispiel nicht für jeden Typ belegbar – sowie für die Speicherung von Normsatz-ID’s wären bezugnehmend auf die Anforderung der Verbesserung des Datenimports durch erweiterte Datenbankanbindungen erste Schritte.

Matti Stöhr

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„Wissensorganisation ist ein Programm“ – ein Workshop am 6./7./8. Juni an der HU Berlin

In knapp einer Woche findet in Berlin an der Humboldt-Universität ein Workshop des PhD-Netzwerks „Das Wissen der Literatur“ statt, welcher bereits mit dem Titel, mit der Programmagenda und den darin enthaltenen Beiträgen, Fragestellungen und Diskussionsangeboten zwecks Information und Verbreitung hervorragend zur Plattform „Literaturverwaltung“ passt.  Im Workshop paaren sich zwei öffentliche Vorträge, darunter eine Keynote von Litlink-Kopf Philipp Sarasin, mit internen Arbeitsgruppen zu den vielfältigsten – sowohl theoretischen als auch praktischen – Aspekten der persönlichen wie kollaborativen, softwaregestützten Literatur- und Wissensorganisation; ferner ebenso zur Wissenschaftskommunikation. Es sind auch noch Restplätze zu vergeben! In Absprache mit den Organisatoren sei (auch) an dieser Stelle die Einladung inkl. Verlinkung von Agenda und Plakat verbreitet.

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Breit und intensiv diskutiert – das Thema Literaturverwaltung beim BibCamp 6 in Nürnberg [Teil 2]

Seit dem ersten Teil der literaturverwaltungsbezogenen Unkonferenz-Nachlese zum BibCamp 6 in Nürnberg ist bereits über eine Woche vergangen. Höchste Zeit also, den Faden aufzunehmen und den abschließenden Teil zu präsentieren. Ehe es zum Rückblick auf den zweiten Veranstaltungstag kommt, sei vor allem der inzwischen zur Session “Citavi-Schulungen” erschienene, ausführliche Bericht von Sandrad Dahlhoff (UB Lüneburg) in ihrem persönlichen Weblog „Blick Bibliothek“ hervorgehoben. Dieser geht deutlich über die im BibCamp-Wiki befindliche Sessiondokumentation hinaus. Danke dafür! Am Samstag wurde das Thema (bibliothekarische Dienstleistungen für) Literaturverwaltung sowohl  allgemeiner bzw. breiter als auch spezifischer akzentuiert.  Und zwar so:

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Das Thema Literaturverwaltung auf dem BID-Kongress 2013 in Leipzig – Teil 2

Wie in Teil 1 der Programmauslese zum diesjährigen Bibliothekskongress in Sachen Literaturverwaltung angekündigt, folgt nun – allerhöchste Zeit – der zweite Streich. Ohne viele Worte zu machen, steigen wir gleich ein.

Tag 3 – Mittwoch, 13.03.2013

Im offiziellen Programm des Vormittags habe ich fast keine stichhaltig nachvollziehbaren thematischen Anknüpfungspunkte entdecken können.  Allenfalls die Session „Management und Nutzung von E-Books“ könnte insofern eine Option sein, dass darin möglicherweise die Verbindung von elektronischen Büchern und Literaturverwaltungstools hinsichtlich von Volltextmanagementoptionen thematisiert werden.

So wäre es eine Idee, sofern man es nicht bereits getan hat, die Zeit für einen ausgiebigen  Besuch der Ausstellungsstände der anwesenden Entwickler- und Vertriebsfirmen von Literaturverwaltungsprogrammen zu nutzen, um sich über Neuigkeiten zu informieren und auszutauschen. Äquivalent zum Bibliothekartag in Hamburg letztes Jahr,  sind die großen, üblichen Verdächtigen der Branche vertreten: Wer sich für EndNote begeistert und u.a. mehr mehr über die neu erschienene iPad-App erfahren möchte, geht am besten zu Adept Scientific  an den Stand CCL0-B04. Das „Mutterschiff“ der im STM-Bereich weit verbreiten Software ist freilich Thomson Reuters (CCL+1-+18), an dessen Stand sicherlich die RefScan-App Thema ist. Bei Swiss Academic Software  (CCL0-D14) ist man goldrichtig, wenn man über den Entwicklungsstand von und den zu erwartenden, neuen Funktionen in  Citavi 4 über die bereits veröffentlichten Prewiews hinaus informiert werden möchte. Mit Proquests RefWorks-COS (CCL0-C01) gäbe es etwa Chancen zu Gesprächen und Hintergrundinformationen zur neuen Version von Wirite-N-Cite. Und schließlich Swets: Was gibt es neues von der Mendeley Institutional Edition? Firmenvorträge: Es werden  bestimmt mehr angeboten und vor Ort bzw. direkt am Stand angekündigt .  Was ich im im Online-Programm einzig entdecken konnte, ist um 12:15 Uhr der Beitrag von Kat Baier zu „Introducing Refworks flow: A new cloud-based environment that supports research management and collaboration„.

Ab 13:30 Uhr ist meines Erachtens am ehesten ein Besuch der Session „Hin zum Kunden – Nutzungsorientierte Dienstleistungen„, in der es in den Beiträgen  insbesondere um Discovery Services, E-Books und Mobile (Recherche-)Dienste Erwartungen weckend, dass Literaturverwaltung dort zur Sprache kommt. Verwundern würde es jedenfalls , wenn der Aspekt im letzten Programmblock des Tages nicht in der Session „Wissen im digitalen Zeitalter“, namentlich nicht im Beitrag von Gregor Horstkemper (BSB München) um etwa 17 Uhr mit dem Titel „Augenhöhe in Sichtweite. Neue Perspektiven für wissenschaftliche Bibliotheken im Forschungsprozess“ und einem – angesichts des darin aufgefächerten Servicespektrum – noch neugieriger machenden Abstract, gwürdigt wird.

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Das Thema Literaturverwaltung auf dem BID-Kongress 2013 in Leipzig – Teil 1

Messe Leipzig

Messe Leipzig (Foto: Wikimedia Commons)

Morgen beginnt unter dem Motto „Wissenswelten neu gestalten“ die nunmehr fünfte Auflage vom Kongress Bibliothek & Information Deutschland in Leipzig. Vom 11.-14. März treffen sich im Congress Center der Leipziger Messe mehrere tausend Bibliotheks- und Informationswesen zum wohl wichtigsten Branchentermin diesen Jahres, der ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm bereithält. Es ist noch nicht zu spät, äquivalent zu den Blogposts für die Bibliothekartage der vergangenen beiden Jahre in Hamburg und Berlin, die Konferenzveranstaltungen, Beiträge und (Firmen-)Angebote zusammenzutragen, die dem Themenkreis Literaturverwaltung und eng damit zusammenhängenden Gebieten gewidmet sind. Leider kann ich selbst diesmal nicht beim Kongress dabei sein um mir die hier herausgepickten Rosinenstücke selbst zu verputzen. Aber zum Glück gibt es ja im Nachhinein die Folien-Uploads auf den OPUS-Server des Berufsverbands BIB und individuelle Kontaktaufnahme über div. Kommunikationskanäle… Allen die dort sind wünsche ich nichtdestotrotz vor Ort anregehnde Vorträge und Gespräche rund um Literaturverwaltung! Auf geht’s mit den ersten beiden Kongresstagen Montag und Dienstag! Mittwoch und Donnerstag sowie ein Blick in Firmenaustellungen und -vorträge folgen rechtzeitig im zweiten Teil.

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