Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Websites ins PDF-Format konvertieren: Nicht nützlich, sondern potentiell schädlich

Die Literaturverwaltungssoftware Citavi bietet seit ihrem letzten Update die Funktion „Website als PDF speichern“ an. Aus der Citavi-Website:

„Viele Webseiten ändern ihren Inhalt oder sind nach einiger Zeit nicht mehr erreichbar. Wäre es da nicht hilfreich, direkt bei der Titelaufnahme in Citavi eine Kopie der Webseite im PDF-Format zu erstellen? Citavi 3.0.12 bietet dieses „Schmankerl“: Werden Webseiten in Citavis Vorschau angezeigt, erstellen Sie per Klick auf den gelben Balken sofort eine PDF-Kopie vom Inhalt der Citavi-Vorschau.“

Ich befürchte, daß Citavi-Benutzern hier eine Funktion empfohlen wird, die keinen zusätzlichen Nutzen hat, sondern vielmehr sogar schaden kann. Dabei geht es um hochinteressante Fragen des zweckmäßigen Zitierens und Archivierens von Webinhalten. Martin de la Iglesia, einer der Autoren dieses Blogs, hat mich darauf aufmerksam gemacht, daß ein solches Thema nicht in 140 Zeichen zu erledigen ist — daher der folgende Beitrag.
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Literaturverwaltung neu gemacht – Eine kleine Zusammenstellung aktueller Softwareentwicklungen (Teil 1)

Der Frühling ist da! Der Beginn dieser Jahreszeit wird bekanntlich oft dafür genutzt auf die eine oder andere Art und Form im wahrsten Sinne des Wortes „Klar Schiff“ zu machen. Auf die Weise von „Literaturverwaltung & Bibliotheken“ heißt es an dieser Stelle zu sichten, zu ordnen und zusammenzufassen, welche Entwicklungen und Neuerungen sich die Literaturverwaltungssoftwareschmieden in der letzten Zeit haben einfallen lassen. Auf geht’s zum 1. Teil – mit den (kommerziellen) Stand Alone-Programmen und den lizenzpflichtigen, halboffenen Webapplikationen!

Geschlossene, lokale Systeme – Mac im Kommen

Die auf diesem Sektor wohl prägnantesten Neuerungen kamen von der Swiss Academic  Software GmbH und ihrem Produkt Citavi. Am 11. März kam, ein entsprechender Newsletter heraus, aus dem man u.a. erfuhr:

Und während nicht wenige Leute auf die Mac -Version von Citavi warten – der verantwortliche Entwickler Matthias Steffens bezog bekanntlich im Dezember 2010 in einer exklusiven Mitteilung dazu Stellung – bringt die niederländische Firma Mekentosj die Version 2.0 ihrer ausschließlich für den Mac erhältlichen Literaturverwaltungssoftware Papers auf den Markt. Erste, unverkennbar euphorische Test-Eindrücke schrieb Martin Fenner am Tag des Release (8. März)  in seinem Weblog Gobbledygook unter der Überschrift auf. (Vgl. auch die Kommentare)

Bei EndNote gab es kleinere Updates: Die Version X4.0.2 für Windows und Mac gibt es seit Ende Januar bzw. Anfang Februar diesen Jahres.  Hier ging es insbes. um die Verbesserung der CiteWhileYouWrite-Funktion respektive um die Optimierung der  Zusammenarbeit mit Textverarbeitungsprogrammen (v.a. MS Word) .

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OCLC kooperiert mit Swiss Academic Software – Worldcat nun direkt in Citavi durchsuchbar

Bereits am 7. Februar gab OCLC in einer offiziellen Nachrichtenmeldung bekannt:

WorldCat is now among the online catalogs available to search, cite and annotate in Citavi projects. As such, Citavi has recently been added to the list of WorldCat.org traffic partners. […]

Now that more than 210 million records from WorldCat are available to search directly through Citavi thanks to the WorldCat Search API, students and researchers can find more of the world’s information in libraries more quickly and use it more effectively. […]

Für Swiss Academic Software, bekanntlich eine kleine Zürcher Firma bedeutet diese Kooperation sicherlich ein wichtiger Schritt auf dem internationalen Markt zunehmend bekannter zu werden und erfolgreich zu sein. (Vor nicht allzu langer Zeit ging ja mit Citavi 3 die erste englischsprechende Programmversion an den Start).

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Bücher mit Hilfe des Smartphones zu einem Citavi-Projekt hinzufügen

Citavi stellt in der folgenden Präsentation (engl.) vor, wie man mit Hilfe eines Smartphones Bücher dem Literaturverwaltungsprogramm hinzufügt:

Alles was man benötigt ist die App RedLaser. Mit dieser kostenlosen Applikation lassen sich QR-Codes und Barcodes und somit auch ISBN-Nummern einscannen. Die ISBN-Nummern können in einer Liste gespeichert werden, welch man sich dann zumailen kann. Die Liste selbst kann schließlich in Citavi importiert und ausgewertet werden. Die App gibt es sowohl für das iPhone als auch für Smartphones mit dem Betriebssystem Android.

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