Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Das Thema Literaturverwaltung auf dem 101. Bibliothekartag in Hamburg

Logo des 101. Bibliothekartags

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In nur wenigen Stunden beginnt der diesjährige Bibliothekartag in der schönen Hansestadt Hamburg, welcher bis einschließlich Freitag unter dem Motto „Bibliotheken – Tore zur Welt des Wissens“ begangen wird. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, um äqivalent zur Jubiläumskonferenz in Berlin an dieser Stelle die Konferenzveranstaltungen, Beiträge und (Firmen-)Angebote zusammenzutragen, die dem Themenkreis  Literaturverwaltung und verwandten Gebieten gewidmet sind. Indiesem Sinne: Na, denn man tau!

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Wissensorganisation und Literaturverwaltung als Jahresthema an der Universität Zürich ausgerufen

Eine ganz spannende, nachahmenswerte Aktion wird 2012  an und von der Koordination E-Learning der Philosophischen Fakultät der Zürcher Universität auf die Beine gestellt:

Dieses Jahr werden wir uns schwerpunktmässig dem Thema „Wissensorganisation und Literaturverwaltung“ widmen. Solche Arbeitsprozesse bilden zentrale, aber auch sehr aufwändige Tätigkeiten im akademischen Alltag. Digitale Werkzeuge können dabei einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir werden zu diesem Thema Beratungen, Workshops und Institutsbesuche anbieten

Die Auftaktveranstaltung fand bereits am 16. Januar statt, wurde aufgezeichnet und frei abrufbar ins Netz gestellt. Daneben findet sich eine lange, vielversprechende Workshopliste.  Ich bin – aus der Ferne – gespannt, welche Resonanz das Angebot erfährt , welche Erfahrungen gemacht werden und hoffe den einen oder anderen Bericht im Weblog der Arbeitsgruppe lesen zu können. Gerne natürlich auch als Gastbeitrag hier bei uns. 😉

Matti Stöhr

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Nachlese zum Bibliothekartag 2011 und zum frei-tag- – Vom Einfluss des Aufbaus virtueller Forschungsumgebungen auf die Literaturverwaltung und die (mögliche) Rolle der Bibliotheken

In der Zusammenstellung der Konferenzangebote zum Thema Literaturverwaltung schrieb ich:

Im weiten Sinne, nämlich im Gesamtkontext (der Zukunft) des wissenschaftlichen Arbeitens, könnten die Beiträge zum Thema Informationsinfrastrukturen und Umgang mit Forschungsdaten ebenso Schnittmengen zur Literaturverwaltung enthalten. So findet am Dienstag von 16 bis 18 Uhr im Raum ECC 1 die Session „Umgang mit Forschungsdaten – Was erwartet die Wissenschaft von den Bibliotheken? “ statt. Am darauffolgenden Mittwochvormittag werden von 9 bis 12 Uhr im ECC Raum 3  unter dem Sessiontitel „Virtuelle Forschungsumgebungen – Was geht das die wissenschaftlichen Bibliotheken an?“
Schwerpunkt einer Reihe von Vorträgen sowie von einer Podiumsdiskussion sein.

So explizit wie ich es erhofft hatte, kam Literaturverwaltung in den Beiträgen nicht vor. Die thematisierte Zitierbarkeit von Forschungsdaten war jedoch ein Aspekt, welcher eng damit zusammenhängt. Nach den eher allgemein gehaltenen, einführenden Beiträgen von Gert G. Wagner (Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten, Berlin) und Stefan Winkler-Nees (DFG, Bonn) war diesbezüglich der Vortrag mit dem Titel Die wissenschaftsorientierte Publikation von Forschungsdaten – Voraussetzungen, Modelle, Umsetzung“ von Sünje Dallmeier-Tiessen (CERN, Genf) im Rahmen der Diensttags-Session aus meiner Sicht besonders anregend. (Leider sind die Beiträge noch nicht auf dem OPUS-Server des BIB zu finden.) So naheliegend wie anschaulich zeigte die Referentin, in welchen unterschiedlichen Konstellationen Forschungsdaten publiziert werden können – so zum Beispiel vor der Veröffentlichung der Orginalpublikation, parallel dazu sowie je nach konzeptioneller Planung oder rechtlicher Lage, nach der Veröffentliung von Journalartikel o.ä. Wichtig ist letzendlich, dass die Forschungsdaten zitierfähig ergo eindeutig referenzierbar sind – z.B. durch eine DOI.

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Nachlese zum Bibliothekartag 2011 und zum frei-tag- – Prolog (mit Präsentationsfolien)

Eine besondere, so vielseitige wie anregende Konferenzwoche ist nun zu Ende. Es gibt viel zu reflektieren – Vorträge, Diskussionen, Eröffnung neuer Perspektiven  und vieles mehr. In diesem Sinne sei schonmal ein großes Lob und Dankeschön an alle Aktiven und Interesierten  im Bereich der Literaturverwaltung ausgesprochen. Eine entsprechende Veranstaltungsnachlese wird an dieser Stelle nicht in einem einzigen Blogbeitrag, sondern nach und nach, fokussiert auf einzelne Aspekte, erfolgen. Ehe dies geschieht, veröffentlichen wir – Dörte Böhner, Martin de la Iglesia und ich Matti Stöhr, als eine Art Appetizer die Präsentationsfolien unseres Beitrags bei der Vortragsreihe der Zukunftswerkstatt, dessen Quintessenz wir auch im Rahmen der „Late Breaker“-Session zum Besten geben durften.  Aber erstmal: Ein schönes, erholsames Pfingstwochenende!

Matti Stöhr

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Das Thema Literaturverwaltung auf dem 100. Bibliothekartag und im Rahmen der Unkonferenz frei-tag- in Berlin

Die Jubiläumsausgabe der wohl größten und wichtigsten Konferenz im Bereich Bibliotheks- und Informationswesen – der 100. Bibliothekartag (hier) in Berlin – steht un-mittelbar bevor.  In der kommenden Woche – vom 7. bis zum 10. Juni – wird der Bezirk Neukölln, ganz speziell das Estrel Convention Center eine wohl noch nie dagewesene Dichte an BibliothekarInnen und InformationsspezialistInnen erleben. Zudem findet im unmittelbaren Anschluss der Großveranstaltung am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der HU Berlin die Unkonferenz frei<tag> statt. (Diese wird übrigens im Vorfeld seit Tagen, ja Wochen,  mit einem vielseitigen „Postkartencountdown“ eingeläutet.) Die Spannung steigt also. Und während eine internationale Gruppe von Fachkollegen im Rahmen von „Cycling for Libraries“ von Kopenhagen auf dem Weg nach Berlin ist, sei an dieser Stelle zusammengetragen, welche Konferenzveranstaltungen, Diskussionsrunden und Angebote dem Thema  Literaturverwaltung gewidmet sind und/oder einen engen Bezug zu diesem haben. Auf geht’s!

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Mendeley für Bibliothekare

Gestern fand am späten Nachmittag ein Mendeley Webinar statt, welches sich explizit an Bibliothekare richtete:

We’ll discuss topics such as:

  • What Mendeley is (and what it’s not)
  • Who’s using Mendeley
  • How Mendeley works with your existing information systems
  • Mendeley and intellectual property
  • Mendeley’s role in the future of libraries

(Vielen Dank Lambert für den Hinweis! Magst du zusammenfassend berichten?)

Im Zuge des Webinars  wurde eigens eine entsprechende Gruppe „Mendeley for Librarians“ gegründet. In dieser findet man unter anderem einige Materialien für die Schulung von Mendeley. In diesem Sinne besteht durchaus die Chance wie die Unterstützung für eine intensivere bibliothekarische Beschäftigung sowie Serviceangebot mit der / für die Software als Alternative zu Citavi &  Co.

Update: Die Gruppe ist leider privat geschaltet. Ein öffentliches Pendant existiert jedoch auch, welches als Tor zur privaten dient. Eigentlich mutet dieses Vorgehen recht umständlich und intransparent an, zumal die nützlichen Dokumente nicht öffentlich einsehbar sind. Ich versuche gerade die Gründe dafür zu erfahren…

Matti Stöhr

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Research Gone Social: Vorträge online

Wie Heinz Pampel gestern auf wisspub.net berichtete, kann man sich einen Videomitschnitt der Vorträge der Social-Media-Week-Session zum Thema „Research Gone Social“, die letzten Monat in New York stattfand, online anschauen. Besonders relevant für Literaturverwaltungsinteressierte dürfte der Vortrag von Jan Reichelt sein (56:00-1:12:45), der zwar einerseits erstmal sein Produkt Mendeley vorstellt, andererseits aber auch beiläufig neue Entwicklungen anspricht, z.B. im Bereich Zitationsanalyse.

Martin de la Iglesia

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Mittendrin statt nur dabei – Literaturverwaltung als Thema auf dem Bibcamp 4 in Hamburg

Nachdem es ja an dieser Stelle eine Weile etwas ruhiger zuging, ist die am 11. und 12. März in Hamburg durchgeführte vierte Ausgabe des  Bibcamps der ideale Aufhänger, um den „Nachrichtenfaden“ wiederaufzunehmen. Ein kleiner persönlicher Rückblick.

Prominent war die Literaturverwaltung auf der – große Lobkarte: hervorragend organisierten – Veranstaltung in keinem Sessiontitel und damit nicht als zentrales Thema vertreten, musste – spätestens im Rückblick betrachtet  – aber auch nicht vorgeschlagen werden, denn es gab in einigen der anderen „Campslots“  (siehe den Stundenplan) zahlreiche Anknüpfungspunkte, in welchen 1. die Literaturverwaltung als Tätigkeit, 2. Literaturverwaltungsoftware und nicht zuletzt 3. entsprechende (Bibliotheks-)Services (mit)diskutiert und/oder als Teilaspekte angesprochen wurden. So z.B. in den folgenden von mir besuchten:

  • „Informationskompetenz neu gedacht“ – im Zusammenhang mit der Anspruch und Wirklichkeit IK-Vermittlung, insbes. durch das Ansprechen von Praxiseindrücken von Schulugenn, bei der Literaturverwaltungskurse zu den erfolgreichsten bzw. gefragtesten gehören
  • „beyond the pdf“ – Im Zusammenhang mit der Diskussion alternativer, netzbasierter Publikationsformate (Stichwort: EPUB), deren Chancen und Probleme, nicht zuletzt vor dem Hintergrund unterschiedlicher wissenschaftsdiziplinabhängiger Publikationskulturen,  dem aktuellen Stand des Elektronischem Publizierens generell und der Aktivitäten von Bibliotheken in diesem Bereich (Stichworte: Publikationsmanagement, neue Formen von Hochschulbliographien)

Aber auch  “ bi-/multilateral direkt“ sorgte  Literaturverwaltung sowie eng berührende Aspekte unter den Konferenzteilnehmenden für viel Gesprächsstoff. Zum Beispiel  traf sich  ein Teil der Gründungsredaktion dieser Plattform, um sich über weitere Aktivitäten persönlich auszutauschen. Es wird also – so viel sei schon versprochen – auf „Literaturverwaltung & Bibliotheken“ in naher Zukunft einiges passieren…

Nicht zuletzt waren zwei – altbekannte – Anbieter von Literaturverwaltungssoftware beim Bibcamp 4 prominent als Sponsoren vertreten:  Swiss Academic Software (Citavi) und Thomson Reuters bzw. deren Vertriebsfirma  Adept Scientific (EndNote).

Mein Fazit (nicht nur) aus Literaturverwaltungssicht: Insgesamt eine inhaltlich höchst intensive, anregend diskursive und bemerkenswert thematisch vielfältige Konferenz. Das muss erst einmal sacken und verarbeitet werden…

Matti Stöhr

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LaTeX contra BibTeX?

Die Ankündigung, dass das Rechenzentrum einer Universität eine LaTeX-Dokumentvorlage für Abschlussarbeiten erstellt hat und diese den Studierenden vorstellen möchte, scheint zunächst einmal nichts mit Literaturverwaltung und Bibliotheken zu tun zu haben. Schließlich sind Services rund um Textsatzprogramme nun wirklich nicht Aufgabe der Bibliotheken. Oder etwa doch?

Gerade LaTeX sollte dann zum Thema für Bibliotheken werden, wenn man sich mit bibliothekarischen Dienstleistungen rund um BibTeX-basierte Literaturverwaltung beschäftigt. Zwar lässt sich BibTeX auch ohne LaTeX als Speicherformat für bibliographische Metadaten verwenden, doch wird es oft mit dem Ziel der Einbindung in LaTeX-Dokumente gewählt. Das mindeste, was man als Literaturverwaltungsexperte oder -expertin wissen sollte, ist, wie man aus den verschiedenen Literaturverwaltungssystemen heraus korrekten, für die LaTeX-Verwendung geeigneten BibTeX-Code erzeugen kann. (Was manchmal trickreich sein kann, z.B. wenn in einem gewissen System keine BibTeX-Keys automatisch vergeben werden…)

Darüber hinaus wird es schwierig, den Zuständigkeitsbereich der Bibliotheken abzugrenzen: Sollte man in Schulungen zum Thema Literaturverwaltung (bzw. speziell zu BibTeX) zeigen, wie BibTeX-Daten in LaTeX-Dokumenten eingebettet werden? Wie der \bibliography-Befehl funktioniert? Wie diese Funktionalität in verschiedenen GUI-Anwendungen implementiert ist? Welche Möglichkeiten es gibt, BibTeX-Styles zu bearbeiten und zu erstellen?

In meinen eigenen (wenigen) BibTeX-Schulungen hatte ich den Eindruck, dass es um die LaTeX-Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer höchst unterschiedlich bestellt war, so dass einigen mit einer allgemeinen LaTeX-Einführung vielleicht besser gedient gewesen wäre, während für andere die grundlegenden BibTeX-Funktionalitäten ein alter Hut und nur die konkreten BibTeX-basierten Literaturverwaltungsprogramme interessant waren. Ich selbst habe also keine rechte Lösung für die optimale Vermittlung von BibTeX-Literaturverwaltungskenntnissen gefunden, würde mich aber freuen, in den Kommentaren zu erfahren, wie das anderswo gehandhabt wird.

Martin de la Iglesia

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