Literaturverwaltung

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Aktuelles – Analysen – Austausch zu Software und Services für die persönliche Literatur- und Wissensorganisation

Das Thema Literaturverwaltung auf dem BID-Kongress 2013 in Leipzig – Teil 2

Wie in Teil 1 der Programmauslese zum diesjährigen Bibliothekskongress in Sachen Literaturverwaltung angekündigt, folgt nun – allerhöchste Zeit – der zweite Streich. Ohne viele Worte zu machen, steigen wir gleich ein.

Tag 3 – Mittwoch, 13.03.2013

Im offiziellen Programm des Vormittags habe ich fast keine stichhaltig nachvollziehbaren thematischen Anknüpfungspunkte entdecken können.  Allenfalls die Session „Management und Nutzung von E-Books“ könnte insofern eine Option sein, dass darin möglicherweise die Verbindung von elektronischen Büchern und Literaturverwaltungstools hinsichtlich von Volltextmanagementoptionen thematisiert werden.

So wäre es eine Idee, sofern man es nicht bereits getan hat, die Zeit für einen ausgiebigen  Besuch der Ausstellungsstände der anwesenden Entwickler- und Vertriebsfirmen von Literaturverwaltungsprogrammen zu nutzen, um sich über Neuigkeiten zu informieren und auszutauschen. Äquivalent zum Bibliothekartag in Hamburg letztes Jahr,  sind die großen, üblichen Verdächtigen der Branche vertreten: Wer sich für EndNote begeistert und u.a. mehr mehr über die neu erschienene iPad-App erfahren möchte, geht am besten zu Adept Scientific  an den Stand CCL0-B04. Das „Mutterschiff“ der im STM-Bereich weit verbreiten Software ist freilich Thomson Reuters (CCL+1-+18), an dessen Stand sicherlich die RefScan-App Thema ist. Bei Swiss Academic Software  (CCL0-D14) ist man goldrichtig, wenn man über den Entwicklungsstand von und den zu erwartenden, neuen Funktionen in  Citavi 4 über die bereits veröffentlichten Prewiews hinaus informiert werden möchte. Mit Proquests RefWorks-COS (CCL0-C01) gäbe es etwa Chancen zu Gesprächen und Hintergrundinformationen zur neuen Version von Wirite-N-Cite. Und schließlich Swets: Was gibt es neues von der Mendeley Institutional Edition? Firmenvorträge: Es werden  bestimmt mehr angeboten und vor Ort bzw. direkt am Stand angekündigt .  Was ich im im Online-Programm einzig entdecken konnte, ist um 12:15 Uhr der Beitrag von Kat Baier zu „Introducing Refworks flow: A new cloud-based environment that supports research management and collaboration„.

Ab 13:30 Uhr ist meines Erachtens am ehesten ein Besuch der Session „Hin zum Kunden – Nutzungsorientierte Dienstleistungen„, in der es in den Beiträgen  insbesondere um Discovery Services, E-Books und Mobile (Recherche-)Dienste Erwartungen weckend, dass Literaturverwaltung dort zur Sprache kommt. Verwundern würde es jedenfalls , wenn der Aspekt im letzten Programmblock des Tages nicht in der Session „Wissen im digitalen Zeitalter“, namentlich nicht im Beitrag von Gregor Horstkemper (BSB München) um etwa 17 Uhr mit dem Titel „Augenhöhe in Sichtweite. Neue Perspektiven für wissenschaftliche Bibliotheken im Forschungsprozess“ und einem – angesichts des darin aufgefächerten Servicespektrum – noch neugieriger machenden Abstract, gwürdigt wird.

Tag 4 – Donnerstag, 14.03.2013

Der faktisch halbe Abschlusstag bietet des Schwerpunkt auf Verbands- und Vereinsmitgliederversammlungen mit der einzien  fachlich-inhaltlichen Session „Neue Formen der Erschließung“  kaum eine Auswahlmöglichkeiten. Tatsächllich ist es jedoch gar nicht so abwägig dies aus Literaturverwaltungssicht zu besuchen. Schließlich ist es der Idealfall, wenn Literaturverwaltungstools und neue bzw. veränderte bibliothekarische Metdadatenangebote miteinander „zusammenrbeiten“. Alternative: Es geht bereits an die Nachbereitung der zurückliegenden Kongresstage: Fantastisch wären für alle Daheimgebliebenen inkl. mir, kleine oder größere persönliche Kommentar- oder gar Gastpost-Berichte von der ein oder anderen angeteaserten oder auch von mir zu Unrecht übersehenen Veranstaltung(en) – gerne auch in Form von konkreten Linkhinweisen zu anderen Blogs, Websites etc. Dazu sei hiermit eine herzliche Einladung an alle literaturverwaltungsinteressierten Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern ausgesprochen; verbunden mit den besten Wünschen für eine auch an den letzten beiden Tagen anregende und erkenntnisreiche Konferenz.

Und sonst?

Na klar, es ist anschließend Buchmesse und damit einer der willkommenen Anlässe um insbesondere haptisch auf neue – wissenschaftliche wie belletristische – Literatur aufmerksam zu werden. Ggf. findet das ein oder andere Werk  bei dem Einen oder der Anderen –  ob nun auschließlich als Metadatensatz oder in Verbindung mit einem Volltext – ja den Weg zur Sammlung und Weiterverwertung in das Literaturverwaltungsprodukt der persönlichen Wahl…

Matti Stöhr

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